Produktnummer: SMT-953B4
Die Prüfsonde nach ISO 5395-3:2013, Abbildung B.4, ist ein spezielles Sicherheitswerkzeug zur Überprüfung der Erreichbarkeit gefährlicher Teile (wie Messer oder bewegliche Zahnräder) an Aufsitzrasenmähern für den Benutzer. Sie simuliert die menschliche Armbewegung mit einem flexiblen Ellbogengelenk (entscheidend für die Navigation auf dem Rasenmäher), während Handgelenk und Fingergelenke starr bleiben – und somit die Interaktion in der realen Welt nachbilden. Gefertigt nach strengen Maßvorgaben (z. B. 950 mm Gesamtlänge, Sondendurchmesser 12 mm), gewährleistet sie konsistente Prüfergebnisse für Rasenmäher mit Verbrennungsmotor. Robust und präzisionsgefertigt, ist sie für Hersteller unerlässlich, um die internationalen Sicherheitsbestimmungen für Gartengeräte zu erfüllen und Verletzungen des Benutzers zu vermeiden.
Technische Daten:
Werkzeugtyp: Prüfsonde (ISO 5395-3:2013 Abbildung B.4; für Zugänglichkeitsprüfungen gefährlicher Teile an Aufsitzrasenmähern für sitzende Bediener)
Sondenmaterial: Hochfester Stahl (korrosionsbeständig; hält den Testbedingungen im Freien stand; formstabil zur Gewährleistung der Maßgenauigkeit)
Griffmaterial: Isolierter Kunststoff (ergonomischer Griff für den Außeneinsatz; rutschfest auch bei Feuchtigkeit; Widerstand ≥ 100 MΩ)
Wichtigste Abmessungen (mm):
– Gesamtlänge: 950 ± 2 mm
– Länge des Hauptsondenabschnitts: 860 ± 2 mm
– Länge vom Ellbogen bis zur Spitze: 550 ± 2 mm
– Sondendurchmesser: Φ12 ± 0.1 mm
– Kugelradius der Spitze (SR): 3 ± 0.05 mm
– Gelenkbezogene Größen: 28 mm (Ellbogenbreite), 20 mm (Gelenkdicke), 180 mm (Oberarmsegment), 80 mm (Unterarmsegment), 30 mm (Gelenkabstand)
Gelenkeigenschaften:
– Ellenbogengelenk: Flexibel (90° ± 10° Rotation zur Nachahmung der Armbewegung)
– Handgelenk-/Fingergelenke: Nicht flexibel (entspricht der Norm ISO 5395-3:2013 zur Simulation der menschlichen Interaktion)
Hauptfunktion: Prüft die Erreichbarkeit gefährlicher Teile von Aufsitzrasenmähern; simuliert die Armbewegungen des sitzenden Fahrers; gewährleistet die Einhaltung der Sicherheitsstandards für Gartengeräte.
Testverfahren:
1. Prüfen Sie die Sonde auf lose Winkelgelenke, verbogene Abschnitte oder Risse in der Isolierung; vergewissern Sie sich, dass alle Abmessungen der Norm ISO 5395-3:2013 entsprechen.
2. Stellen Sie den zu testenden Aufsitzrasenmäher (EUT) auf eine ebene Fläche und schalten Sie ihn in den normalen Betriebsmodus.
3. Stellen Sie das Ellenbogengelenk der Sonde so ein, dass es dem Armwinkel eines sitzenden Bedieners entspricht (am ungünstigsten für das Erreichen von Gefahrenstellen).
4. Richten Sie die Spitze der Sonde (Φ12mm) auf die gefährlichen Teile des Prüflings (z. B. Spalten im Gehäuse der Schaufeln, Abdeckungen von Zahnrädern).
5. Prüfen Sie, ob die Sonde gefährliche Bauteile berührt – notieren Sie jeglichen Kontakt mit beweglichen oder unter Spannung stehenden Teilen.
6. Ergebnisse protokollieren: Bestanden, wenn kein Zugang zu Gefahrenstellen besteht; Nicht bestanden, wenn die Sonde Gefahrenstellen erreicht.
Anwendungen:
1. Prüfung der Spaltmaße der Messergehäuse bei Aufsitzrasenmähern für den privaten Gebrauch (gemäß ISO 5395-3:2013 Abbildung B.4) zur Vermeidung von Finger-/Armverletzungen.
2. Überprüfung der Zugänglichkeit der Getriebeabdeckung bei gewerblichen Aufsitzrasenmähern mit Verbrennungsmotor (gemäß EN 16232-3:2017), um einen Kontakt mit beweglichen Teilen zu verhindern.
3. Sicherheitsprüfungen auf Gefahren im Zusammenhang mit der Lenksäule des Rasenmähers (gemäß ANSI/OPEI B71.10:2022), um den Schutz des Bedieners zu gewährleisten.
4. Qualitätskontrolle für Hersteller von Aufsitzrasenmähern, Überprüfung der Einhaltung der Sicherheitsanforderungen der ISO 5395-3:2013.
5. Prüfung großer Aufsitzrasenmäher nach der Produktion, um die globalen Standards für die Zugänglichkeit von Gartengeräten hinsichtlich Gefahrenquellen zu erfüllen.

ISO 5395-3: 2013 Abbildung B.4