Produktnummer: SMT-745F105
Die Prüfsonde „a“ (12 mm Durchmesser, 50 mm Länge) gemäß IEC 60745-2-5, Abbildung 105, ist ein spezielles Sicherheitswerkzeug zur Überprüfung der Zugänglichkeit gefährlicher Teile (z. B. rotierende Zahnräder, Gehäuse von Schneidwerkzeugen) an handgeführten, motorbetriebenen Werkzeugen – insbesondere an Rotationswerkzeugen wie Bohrmaschinen, Schlagschraubern und Winkelschleifern. Sie verfügt über eine robuste Edelstahlsonde mit 12 mm Durchmesser (50 mm Arbeitslänge), die den Kontakt mit kleinen Objekten oder Fingern simuliert, sowie einen isolierten PA-Griff für die Sicherheit des Anwenders. Die Sonde wird mit strengen Maßtoleranzen gefertigt und wendet eine kontrollierte Kraft an, um zu prüfen, ob gefährliche Bauteile im normalen Gebrauch erreichbar sind. Sie ist für Werkzeughersteller unerlässlich, da sie die Einhaltung globaler Sicherheitsstandards gewährleistet und das Verletzungsrisiko durch bewegliche Teile reduziert.
Technische Daten:
Werkzeugtyp: Prüfsonde A (IEC 60745-2-5 Abbildung 105; für die Prüfung der Zugänglichkeit gefährlicher Teile bei handgeführten Rotationswerkzeugen)
Sondenmaterial: Edelstahl 304 (hohe Steifigkeit; keine Biegung unter Prüfkraft; korrosionsbeständig für den Werkstatteinsatz)
Griffmaterial: Polyamid (PA) – isoliert (Widerstand ≥ 100 MΩ); hitzebeständig bis 120 °C; rutschfester Griff für ölige/nasse Bedingungen
Schlüsselabmessungen:
|- Sondendurchmesser: 12 mm ± 0.1 mm (entscheidend für die Simulation des Zugangs zu kleinen Objekten)
– Arbeitslänge (Sondenspitze bis Griff): 50 mm ± 0.2 mm
– Gesamtlänge (Sonde + Griff): Typischerweise 150 mm ± 0.5 mm (ergonomisch für Werkzeugtests)
– Spitzenform: Flach (keine scharfen Kanten; verhindert Beschädigungen der Werkzeuggehäuse)
Angewandte Kraft: 10 N ± 0.5 N (simuliert eine versehentliche Kontaktkraft; entspricht den Sicherheitskriterien der IEC 60745-2-5)
Kernfunktion: Prüft die Erreichbarkeit gefährlicher Teile (Zahnräder, Klingen) von Rotationswerkzeugen; validiert die Wirksamkeit der Gehäusebarriere; gewährleistet die Einhaltung globaler Werkzeugsicherheitsstandards
Testverfahren:
1. Prüfen Sie die Sonde auf verbogene Abschnitte, gerissene Griffe oder Durchmesserabweichungen; überprüfen Sie mit einem Messschieber, ob der Durchmesser 12 mm ± 0.1 mm beträgt.
2. Schalten Sie das zu testende handgeführte Rotationswerkzeug (EUT, z. B. Akku-Bohrschrauber) ein und stellen Sie es auf den normalen Betriebsmodus ein.
3. Halten Sie den PA-Griff fest und richten Sie die 12-mm-Sondenspitze an den EUT-Spaltstellen (Zahnradabdeckungsnähte, Spannfuttergehäuseschlitze) aus.
4. Üben Sie einen gleichmäßigen Schub von 10 N aus – stoppen Sie, wenn ein Widerstand das Einführen behindert oder die Sonde das Außengehäuse des Prüflings berührt.
5. Prüfen Sie, ob die Sonde mit gefährlichen beweglichen Teilen (z. B. rotierenden Zahnrädern) oder stromführenden Bauteilen in Berührung kommt.
6. Ergebnisse protokollieren: Bestanden, wenn kein Zugang zu Gefahren besteht; Nicht bestanden, wenn die Sonde gefährliche Teile erreicht.
Anwendungen:
1. Prüfung der Spaltmaße der Getriebeabdeckung bei Akku-Bohrmaschinen (gemäß IEC 60745-2-5:2020 Abbildung 105), um einen Fingerkontakt mit rotierenden Zahnrädern zu verhindern.
2. Überprüfung, ob die Öffnungen des Winkelschleifergehäuses (gemäß EN 60745-2-5:2020) den Zugang zu rotierenden Schleifscheiben verhindern.
3. Sicherheitsprüfungen der Spannfutterschlitze von Schlagschraubern (gemäß ANSI/UL 60745-2-5:2021), um eine Exposition gegenüber internen beweglichen Teilen zu vermeiden.
4. Qualitätskontrolle für Hersteller von Rotationswerkzeugen, um sicherzustellen, dass die Gehäuse den Vorschriften zur Isolierung gefährlicher Teile gemäß IEC 60745-2-5 entsprechen.
5. Prüfung kleiner Rotationsschleifer nach der Produktion, um die Einhaltung globaler Sicherheitsstandards für handgeführte Werkzeuge zu bestätigen.

IEC60745-2-5:2010 Figure 105