Typ C Goniophotometer Systeme dieser Art werden bei der Prüfung von Straßen- und Außenbeleuchtung bevorzugt eingesetzt, da sie eine vorteilhafte Kombination aus Geometrie, Abstrahlwinkel und Ausrichtung bieten, die flexibel an die realen Anforderungen an Leuchten angepasst werden kann. Zunächst muss das Ziel der Messung erläutert werden. Kern der Spezifikationen für Straßenbeleuchtung ist die Messung der Lichtstärke in verschiedenen Ebenen, sodass Planer die Beleuchtung von Fahrbahnen bestimmen, die Blendungsgrenzwerte überprüfen und standardisierte IES-Dateien zur Berechnung der Beleuchtungsstärke erstellen können. Die Geometrie des Typs C erfüllt diese Ziele optimal, was ihre Verwendung als Standard bei der Prüfung von Straßen- und Flächenbeleuchtung erklärt.
Ein Goniophotometer vom Typ C dreht die Leuchte um zwei orthogonale Achsen und den Detektor um einen festen Abstand an einem schwerkraftstabilen Arm. Dieses System hält das Instrument für nahezu alle gängigen Straßenleuchten im Fernfeld und ermöglicht dem Anwender, vertikale und horizontale Winkel mit konstanter und wiederholbarer Positionierung zu erfassen. Die optische Ausrichtung und die Streulichtkontrolle, die beide dafür erforderlich sind, dass der Detektor stationär eingestellt werden kann, ohne ihn physisch zu bewegen, erleichtern die Stabilität des stationären Detektors.
Außen- und Straßenleuchten sind in der Regel so konstruiert, dass sie eine lange und asymmetrische Lichtverteilung erzeugen, um auch in mehreren zehn Metern Entfernung auf der Leuchtenseite optimales Licht auf ebene Flächen zu erzeugen. Die Typ-C-Konfiguration erfasst diese Lichtverteilungen präzise, da die Abtastebenen exakt auf die im Feld verwendeten Montageausrichtungen der Leuchten abgestimmt sind. Die Berechnung der Lichtstärkemessung ist mit Hilfe der Geometrie, die in photometrische Simulationswerkzeuge eingespeist wird, einfacher. Im Gegensatz dazu benötigen andere Gonimometer-Typen komplexere Datentransformationen, um dieselbe räumliche Lichtverteilung zu reproduzieren, was zu Manipulationen und Fehlern führen kann.

Die Positionierung der zu messenden Lichtquelle im Fernfeld des Detektors stellt eine der häufigsten Herausforderungen bei der Außenphotometrie dar. Die Anordnung vom Typ C vereinfacht die Erfüllung der Fernfeldanforderung, da der Detektor in einem festen Abstand positioniert werden kann und die Leuchte um die erforderlichen Winkel gedreht werden kann, ohne die Geometrie des Detektors zu verändern. Dies minimiert Messunsicherheiten aufgrund von Abstandsänderungen und reduziert die Notwendigkeit, die Fernfeldbedingungen anderer Leuchtengrößen zu validieren. Bei größeren Leuchten kann das System skaliert oder ein größerer Detektorabstand gewählt werden, um eine gültige Lichtstärkemessung zu gewährleisten.
Straßenbeleuchtungssysteme weisen mitunter scharfe Intensitätskeulen auf, die das Licht gezielt bündeln. Die Darstellung dieser Merkmale erfordert eine hohe Winkelauflösung und präzise Abtastung sowohl vertikal als auch horizontal. Das System vom Typ C ist speziell für die programmierbare Winkelschrittsteuerung und die stufenlose Bewegungssteuerung ausgelegt, um dem Bediener detaillierte Intensitätskurven ohne mechanisches Zittern zu liefern. Diese Genauigkeit ist unerlässlich für die Analyse von Asymmetrien, maximalen Candela-Werten und dem Abschaltverhalten, welche die Blendung und die Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung der Zieloberfläche beeinflussen.
Systeme des Typs C erleichtern zudem die Montage einer Leuchte am Goniometer und die Positionierung des photometrischen Zentrums an den Achsen des Instruments, da der Detektor fest montiert ist. Standardisierte Montageplatten und Schnellwechselvorrichtungen werden von vielen Herstellern und Prüfinstituten eingesetzt und sparen Zeit beim Einrichten der Geräte sowie bei der Verbesserung der Wiederholgenauigkeit zwischen den Proben. Die Wiederholgenauigkeit ist nicht nur bei Einzeltests im Labor, sondern auch bei der Produktionsabnahmeprüfung von entscheidender Bedeutung, wo Durchsatz und Konsistenz unerlässlich sind. Anbieter wie LISUN Wir bieten verschiedene Montageoptionen und Software-Routinen an, um den Ausrichtungsprozess zu vereinfachen und die sich wiederholenden Kontrollen zu automatisieren, damit die Labore bei den Messungen den gleichen Ansatz verfolgen.
Photometrische Informationen von Systemen des Typs C können direkt in die gängigen Industriestandards wie IES und EULUMDAT übertragen werden, die von Lichtplanungssoftware, Beleuchtungsnormen und -steuerungen häufig verwendet werden. Da Scanebenen die Verwendung von Montagerahmen ermöglichen, werden die resultierenden Dateien nur minimal transformiert und können für Simulationen verwendet werden. Diese Kompatibilität verkürzt das Zeitintervall zwischen Messung und Analyse und minimiert das Risiko von Übertragungsfehlern. Um die Einhaltung der Normen zu gewährleisten, ist die lineare Datenübertragung des Typs C eine wichtige Betriebsqualität.
Unabhängig von der Geometrie einer Messung ist die Kalibrierung und die Berücksichtigung der Messunsicherheit entscheidend. Systeme des Typs C vereinfachen die Unsicherheitsanalyse, da die Geometrie der festen Messelemente wenige Fehlerquellen isoliert. Die Kalibrierung der spektralen Empfindlichkeit des Detektors, die Kalibrierung des Distanz- und Winkelgebers sowie die Überprüfung der Streulichtunterdrückung lassen sich einfach durchführen und dokumentieren. Ein striktes Kalibrierungsprogramm liefert ein konsistentes Unsicherheitsbudget für die Lichtstärkemessung, auf das sich die Beteiligten bei der Festlegung von Beleuchtungsplänen für offene Bereiche verlassen können.
Die Außenbeleuchtungsprüfungen können erforderlich sein, um die tatsächlichen Installationen zu simulieren. Konfigurationen des Typs C ermöglichen die Befestigung der Leuchte mit der gewünschten Halterung und Geometrie. Dadurch erfasst die Prüfung die Wechselwirkungen zwischen dem optischen Gehäuse der Leuchte und der externen Abschirmung bzw. den Reflektoren. Diese feste Detektoranordnung ist zudem weniger empfindlich gegenüber geringfügigen Fehlern bei der Kabelführung oder durch Bedienungsfehler verursachten Fehlausrichtungen. Diese Variabilitätsquellen werden kontrolliert, um die Streuung bei wiederholten Prüfungen zu minimieren oder die Qualität der Vergleichsbewertung bei der Optimierung der Optik, der Auswahl von LED-Modulen oder der Validierung von Nachrüstsätzen zu verbessern.
Im praktischen Laborbetrieb ist ein hoher Probendurchsatz von Bedeutung. Goniophotometer des Typs C eignen sich hervorragend für halbautomatische Verfahren, bei denen lediglich ein Detektor und ein programmierbarer Drehtisch benötigt werden, um große Probenmengen mit minimalem Umrüstaufwand zu bearbeiten. Die computergestützte Ausstattung ermöglicht die gleichzeitige Speicherung von Scanwinkeln, spektroradiometrischen und elektrischen Parametern und beschleunigt so die Berichterstellung. Die Anbindung an thermische Vorrichtungen und geregelte Netzteile erlaubt die gleichzeitige Nutzung elektrischer, thermischer und photometrischer Messdaten und ist nützlich für die Messung der Lichtstärke unter realistischen Arbeitsbedingungen.
Was Straßen- und Außenbeleuchtung betrifft, so Goniophotometer Typ C bietet eine sinnvolle Kombination aus geometrischer Nützlichkeit, Messgenauigkeit und Bedienkomfort. Es stellt geringere Anforderungen als komplexe Datentransformationen, ermöglicht eine einfachere Fernfeldkonformität und erlaubt wiederholbare Montageverfahren, was die Produktionsprüfung verbessert. In Verbindung mit einer strengen Kalibrierung und geeignetem Zubehör von renommierten Anbietern wie LISUN Das Verfahren vom Typ C liefert Messwerte der Lichtstärke, auf die sich Lichtplaner, Spezifizierer und Regulierungsbehörden voll und ganz verlassen können.
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